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Jülich 1.500 Atommüllfässer sollen aus Niedersachsen kommen

In Jülich sollen fast 1500 Atommüllfässer aus dem niedersächsischen Zwischenlager Leese für die Endlagerung vorberietet werden. Das hat das niedersächsische Umweltministerium am Donnerstag mitgeteilt.


Demnach der Transpport Ende 2019 beginnen. Ab dann sollen pro Jahr etwa 150 Fässer nach Jülich gebracht werden. Dort sollen sie bis zum Jahr 2030 für die Endlagerung verpackt werden. Die Fässer enthalten den Angaben zufolge schwach- und mittelradioaktive Abfälle. Sie stammen aus den 1980er und 90er Jahren aus den Bereichen Medizin, Forschung und Technik.

Die Fässer werden in Jülich in spezielle Container verpackt und dann nach Leese zurückgebracht. Später sollen sie im Schacht Konrad in Salzgitter endgelagert werden.

(12.07.2018)


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