
Das Land NRW plant eine Modernisierung des Brand- und Katastrophenschutzgesetzes. Das muss aber noch vom Landtag verabschiedet werden. Auch unser Kreis wäre dann betroffen. Das neue Gesetz solle darauf abzielen, im Krisenfall schneller und effizienter zu agieren, heißt es. Unter anderem soll eine zentrale Landesstelle für Katastrophenschutz mit 40 abrufbereiten Personen im Innenministerium entstehen. Bereits seit vergangenem Jahr gibt es zudem im Land ein zentrales Lager für Notfallausrüstung. Politische Verantwortung tragen im Krisenfall Landräte und Bürgermeister. Die müssen künftig eine Fortbildung im Katastrophenschutz absolvieren. Was den Brandschutz betrifft, sollen Leistungen der Feuerwehren lokal angepasst und Bürokratie abgebaut werden. Außerdem können sich Gemeinden zusammentun und ihre Leitstellen unter einem Dach bündeln.