Die Querelen um einen hochdotierten Posten bei der Indeland-Entwicklungsgesellschaft werden wohl ein juristisches Nachspiel haben. Die Stadt Jülich will die Berufung von Jens Bröker zum Geschäftsführer anfechten. Sie hat eine so genannte Dringlichkeitsentscheidung beschlossen.
Die Stadt Jülich empfindet Brökers Gehalt von jährlich 150.000 Euro als nicht angemessen. Vor allem möchte sie die Frage geklärt wissen, was passiert, wenn die Finanzierung der Sparkasse ausläuft und die Gesellschaft nicht zahlen kann. In der nächsten Woche soll der Stadtrat entscheiden, ob Jülich vor Gericht zieht oder nicht. Jens Bröker war zum hauptamtlichen Geschäftsführer ernannt worden, ohne dass die Stelle ausgeschrieben worden war.
