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Tagebau Hambach Naturschützer müssen Grundstück hergeben

Dem Bund für Umwelt und Naturschutz wird ein Grundstück am Tagebau Hambach abgenommen. Diese Enteignung hat die zuständige Bezirksregierung Arnsberg getroffen.


Der BUND will das nicht einfach hinnehmen.

Die Umweltschützer sind fassungslos: Nur durch eine Pressemitteilung haben sie bisher von der Entscheidung erfahren. Laut Bezirksregierung Arnsberg diene der Tagebau Hambach dem Gemeinwohl. Deshalb sei die Enteignung angemessen.

Der BUND sieht das anders. Er wollte das Grundstück nördlich der alten A4 nicht an RWE verkaufen. Gegen die Zwangsenteignung werde man sich rechtlich wehren. Vor fünf Jahren hatte das Bundesverfassungsgericht eine Enteignung am Tagebau Garzweiler bereits für verfassungswidrig erklärt. (17.05.18)


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