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Aachen Kurioser Prozess um entfärbtes Geld zuende

Mit Schuldsprüchen ist ein kurioser Prozess um entfärbtes Geld am Landgericht Aachen beendet worden. Der Hauptangeklagte muss für zwei Jahre und neun Monate ins Gefängnis. Zwei Mittäter sind wegen gewerbsmäßigen Betrugs zu einem bzw. anderthalb Jahren Haft verurteilt worden. Ihre Opfer kamen aus Jülich, Langerwehe und Sachsen.


Sie hatten Immobilien per Anzeige zum Kauf angeboten. Angebliche US-Soldaten im Afghanistan-Einsatz haben sich gemeldet. Sie wollten bar bezahlen. Für den Transport des Geldes zahlten die Opfer schon tausende Euro. Sie bekamen weiße Papierstreifen - angeblich entfärbtes Geld. Für eine nutzlose Spezialchemikalie zum Färben des Geldes zahlten sie noch mal. Das Gericht vermutet eine geschickte Bande hinter der Tat. Bei den Opfern habe sicher aber auch Gier eine Rolle gespielt, so das Gericht. (7.12.2017)


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