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Jülich Castoren-Lagerung kostet jährlich fünf Millionen Euro

Die Lagerung der Brennelementekugeln in Jülich kostet den Steuerzahler 5,5 Millionen Euro im Jahr. Das hat hat das NRW-Energieministerium auf Anfrage eines Landtagsabgeordneten mitgeteilt.


Um die Lagerung der Brennelemente-Kugeln kümmert sich eine eigene Gesellschaft in Jülich. Das benötigte Geld zahlt vor allem der Bund zu 70 Prozent, den Rest übernimmt das Land.

Wie das Ministerium jetzt noch einmal bestätigt hat, stehen weiter drei Optionen im Raum. Denn die Castoren sollen seit Jahren schon aus Jülich weg. Die bevorzugte Variante ist, die Brennelemente-Kugeln zurück in die USA zu schicken.

Hier sind aber noch technische und formale Fragen offen und die Kosten noch völlig unklar. Die müsste im übrigen auch der deutsche Steuerzahler übernehmen.

(12.10.2017)


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