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Powervolleys Niederlage im ersten Halbfinale

In der Volleyball Bundesliga haben die SWD powervolleys das erste Halbfinal-Spiel auswärts gegen den VfB Friedrichshafen verloren. 0:3 endete das Spiel, 21:25, 19:25, 21:25 lauteten die Satzverhältnisse.


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Der VfB hat damit am Karsamstag ab 19.30 Uhr im Rückspiel in der Arena Kreis Düren die Möglichkeit, den Einzug ins Finale perfekt zu machen.

Dürens Trainer Tommi Tiilikainen hat da allerdings ganz andere Pläne. "Der VfB war heute stärker, sie haben es verdient, dieses Spiel zu gewinnen. Aber wir werden uns steigern und das Entscheidungsspiel erzwingen", sagte er nach dem ersten Halbfinale. "Wir haben alle Werkzeuge, die man braucht, um sie zu schlagen. Das werden wir zeigen."

Dass dafür eine Leistungssteigerung notwendig ist, ergibt sich aus dem ersten Spiel vom Sonntagnachmittag. Die SWD Powervolleys hatten die gesamte Partie über Probleme mit den vor allem taktisch starken Aufschlägen des Rekordmeisters vom Bodensee. Zu Beginn waren es die guten Flatteraufschläge des ehemaligen Dürener Blockers Georg Klein, die Düren zu schaffen machten. Schnell lag Tiilikainens Team 0:4 und dann 1:6 hinten, berappelte sich aber und kam auf 6:7 heran. Moral und Einsatz stimmten während des gesamten Spiels.

Das hat an diesem Tag aber nicht gereicht, weil es dem VfB zu oft gelang, den Dürener Spielaufbau mit guten Aufschlägen so zu stören, dass die SWD Powervolleys zu wenig Druck im Angriff auf das Feld brachten. Nach weiteren Annahmeproblemen und zwei verschlagenen Angriffen lag Düren 13:18 hinten. Zu viel Rückstand, um ihn in Satz eins noch aufzuholen.

Auch in Satz zwei baute Friedrichshafen den entscheidenden Vorsprung in der Satzmitte auf. Angeführt vom besten Mann auf dem Platz, Angreifer Michal Finger, zog der VfB von 7:7 auf 17:12 davon und brachte diesen Vorsprung über die Ziellinie.

Satz drei begann wenig verheißungsvoll für die SWD Powervolleys. Drei Angriffsfehler aus schwierigen Situationen bedeuteten das 10:5 für die Gastgeber. Düren schien jetzt getroffen und musste Friedrichshafen sogar bis zum 18:10 ziehen lassen. Allerdings zeigte die SWD Powervolleys wieder starke Moral. Mit Aufschlägen des eingewechselten Rudy Verhoeff und Blockpunkten von Tim Broshog kam Düren bis auf 20:22 heran, hatte sogar die Chance zum 21:22. Diese verweigerte allerdings der Block des VfB und sorgte damit für die Entscheidung.

"Wir haben jetzt eine Woche Zeit, um uns auf das Rückspiel vorzubereiten und zu überlegen, wie wir sie vor mehr Probleme stellen. Jetzt sind Playoffs. Jetzt ist die Zeit, auf die wir uns die ganze Saison über vorbereitet haben. Das werden wir am Samstag zeigen", sagte Tiilikainen. Am Dürener Selbstvertrauen hat die Niederlage im ersten Spiel des Halbfinales nichts geändert.


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