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23.03. Lüneburg nichts entgegenzusetzen

Im zweiten Viertelfinalspiel um die deutsche Volleyball-Meisterschaft schlägt die SVG Lüneburg zurück. Die SWD Powervolleys Düren verlieren das Rückspiel in Hamburg mit 0:3.


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23:25, 19:25, 21:25 lauten die Satzergebnisse in der CU Arena in Hamburg. Nach Spielen steht es jetzt 1:1, die Entscheidung über den Einzug ins Halbfinale ist vertagt und fällt am nächsten Mittwoch in der Arena Kreis Düren. Ein echtes Finale um den Einzug ins Halbfinale also.

"Wir haben einfach nicht das gespielt, was wir spielen können", sagte Kapitän Jaromir Zachrich. "Wir haben nicht mit genügend Druck aufgeschlagen und sind in der Annahme der Lüneburger Aufschläge nicht in die Pötte gekommen. Lüneburg dagegen schon." Die Erklärung hatte Zachrich schnell zur Hand. "Das ist Tagesform. Die hat heute bei uns nicht gepasst, viele kleine Sachen haben nicht funktioniert. Bei Lüneburg aber sehr wohl. Sie haben sehr stark gespielt. Nächste Woche wird uns das zu Hause so nicht passieren."

Der Start in die Partie misslingt, Rudy Verhoeff wird zweimal in Folge geblockt, eine wacklige Annahme bringt der SVG die Chance zum Gegenangriff, die die Mannschaft nutzt. Schnell liegt Düren 2:6 hinten. Nach einem Lüneburger Linienfehler, einen Block von Kapitän Jaromir Zachrich und einen Gegenangriff von Verhoeff ist Mannschaft beim 9:9 wieder da. Nicht für lange, mit einem Block und einem erfolgreichen Gegenangriff legt die SVG wieder auf 15:12 vor. Mit starken Aufschlägen von Erik Fitterer bauen die Gastgeber ihren Vorsprung weiter auf 19:13 aus. Zwar steigerte sich Tommi Tiilikainens Team noch einmal, wehrte vier Satzbälle ab, um den Satz trotzdem mit 23:25 zu verlieren.

Im zweiten Satz zog die SVG zur Satzmitte hin davon. Zwei fehlerhafte Annahmen, zwei Fehler im Zuspiel und Lüneburg führte 16:11. Die Mannschaft von Trainer Stefan Hübner machte da weiter, wo sie in Durchgang eins aufgehört hatte, war in Sachen Aufschlag und Annahme sicherer als Düren. Die SWD Powervolleys nahmen mit vielen Wacklern an, im Aufschlag entwickelten sie weniger Druck. Tiilikainen wechselte, brachte Jani Sippola im Zuspiel für Jay Blankenau und Dennis Barthel in der Annahme für Tomi Rumpunen. Geholfen hat das nicht mehr. Ein Lüneburger Gegenangriff zum 20:14 bedeutete früh die Vorentscheidung.

Tiilikainen wechselte zu Beginn von Satz drei zurück, Blankenau und Rumpunen sind wieder dabei, zudem kam Tim Broshog im Block für Jaromir Zachrich. Düren präsentierte sich jetzt stabiler, konnte die eine oder andere Unsicherheit in der Annahme mit dem Angriff kompensieren. Allerdings nur bis zur Satzmitte. Von 13:14 legte Lüneburg auf 16:14 vor, weil dem Dürener Spielaufbau wieder die Präzision fehlte und Romans Sauss das Feld im Angriff knapp verfehlte. Düren glich mit einem Lüneburger Annahmefehler aus, konnte aber kurze Zeit später die eigenen Chancen zum Gegenangriff nicht nutzen. Das wurde bestraft, Lüneburgs Kervorken stellte mit einem Ass auf 20:18. Als der eingewechselte Dennis Barthel zum 18:21 geblockt wurde, bog die SVG endgültig auf die Siegerstraße ein.


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