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19.03. Powervolleys gewinnen erstes Viertelfinal-Spiel

Die SWD Powervolleys Düren haben das erste Viertelfinal-Spiel in der Volleyball Bundesliga gegen die SVG Lüneburg in einem dramatischen Spiel gegen die SVG Lüneburg mit 3:2 gewonnen.


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20:25, 21:25, 25:19, 25:15, 15:13 lauteten die Satzergebnisse nach über zwei hochspannenden Stunden vor 1.800 Zuschauern in der Arena Kreis Düren.

Am Mittwoch steht das Rückspiel in Hamburg an, Düren hat die Chance, mit einem weiteren Sieg das Halbfinale klar zu machen. "Wir können sehr, sehr froh sein, dass wir dieses Spiel noch gewonnen haben", sagte Zuspieler Jay Blankenau, der am Ende zum Sports and Travel MVP gewählt wurde. "Wir sind großartig zurückgekommen. Trotzdem hat man gesehen, dass wir einige Dinge besser machen müssen, um das Halbfinale zu erreichen."

Am Ende hat ein Ball entschieden. Das Schiedsgericht sah beim Matchball für die SWD Powervolleys eine vermeintliche Ballberührung der Dürener nicht. Düren jubelte, Lüneburg haderte mit seinem Schicksal. "Dieser eine Ball war sicher wichtig", sagte der ehemalige Dürener Matthias Pompe, der jetzt für die SVG spielt. "Aber der Schiedsrichter entscheidet das Spiel nicht. Wir konnten unser Niveau in Aufschlag und Annahme nicht halten, Düren ist immer stärker geworden."

0:2 lag die Mannschaft von Trainer Tommi Tiilikainen nach Sätzen hinten, weil der Gegner es geschafft hatte, deutlich effektiver aufzuschlagen und das Dürener Angriffsspiel zu lähmen. Genau das hatten sich auch die SWD Powervolleys vorgenommen. Es funktionierte allerdings erst mit der Einwechslung von Kapitän Jaromir Zachrich zu Beginn von Satz drei. Er hatte mit seinen Aufschlägen, Angriffen und einigen Abwehraktionen maßgeblichen Anteil daran, dass die bis dato verunsicherten Dürener stärker wurden. "Jaro ist ein Typ, der uns unheimlich viel Energie verleiht", sagte Blankenau. "Den kannst du nachts wecken und dann liefert er trotzdem ab."

Mit Zachrich sowie der Einwechslung von Ossi Rumpunen und Rudy Verhoeff bäumte sich Düren auf, rang Lüneburg nieder und spielte zwei Sätze klar mit Oberwasser. Der Tiebreak musste entscheiden. Lüneburg war wieder da, wehrte einen Matchball ab und war beim zweiten kurz davor. Trotzdem - am Ende jubelte Düren aus 1800 Kehlen in der Arena Kreis Düren über einen Sieg, der nichts für schwache Nerven war.


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