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Kreuzau Bewohner soll Brand gelegt haben

Am Samstagabend hat es ein Feuer in der Flüchtlingsunterkunft in Kreuzau-Boich gegeben. Gegen 19:30 Uhr wurde die Feuerwehr in die ehemalige Schule gerufen.


Die Feuerwehr musste mit einem Großaufgebot an ausrücken. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen brannte ein Doppelzimmer im Obergeschoss schon lichterloh. Mit Kollegen aus Nideggen gelang es schnell, den Brand unter Kontrolle zu bekommen.

Nach dem Feuer in einer Flüchtlingsunterkunft in Kreuzau-Boich ist die Verwaltung zu einem Krisengespräch zusammengekommen. Die Gemeinde hat die 40 Bewohner in einem anderen Gebäude untergebracht. Auch Anwohner hatten sich bereit erklärt, Flüchtlinge bei sich aufzunehmen.

Ein 29-jähriger Bewohner sitzt seit Sonntag in Untersuchungshaft. Die Aachener Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Mann in seinem Zimmer gezündelt hat. Deswegen ermittelt sie wegen schwerer Brandstiftung.

Was genau in dem Zimmer gebrannt hat, müssen die Brandermittler klären. Vier Menschen verletzten sich durch eine Rauchgasvergiftung.

Aus dem Rathaus kommt inzwischen ein großer Dank von Kreuzaus Bürgermeister Eßer. Er lobt die zuverlässige Hilfe durch Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienste am Samstagabend. (20.03.17)


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