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Teil 18 Die Weber aus der Metallweberstraße

Wer Weber mit Nachname heißt, der hatte womöglich mal Vorfahren, die gewebt haben. Schals, Tücher, Teppiche...sowas lässt sich weben. Aber auch Metall lässt sich weben - in Mariaweiler.


http://www.radiorur.de/rur/rr/1423150/service

Seit bald 100 Jahren ist die Metallweberei "GKD - Gebrüder Kufferath" in Düren tätig. Das Unternehmen ist inzwischen weltweit an sechs Standorten mit Werken vertreten und längst nicht mehr nur Metallweber. Das Unternehmen ist neben dem Metall auch Weltmarktführer mit Kunststoff und transparenten Medienfassaden. Doch erst seit der 1990er Jahre sticht die Arbeit, die in Mariaweiler geleistet wird, einem förmlich ins Auge.

Seit 1992 bietet GKD Architekturgewebe an. Los ging es mit der Außenhaut für die französische Nationalbibliothek, es folgten Hotels, Museen, Flughäfen, Parkhäuser oder auch Bahnhöfe. Von Tokio bis Miami und von Rio bis Peking.

Das sind die großen Dinge, die bei GKD entstehen. Aber eine wichtigie Rolle spielt auch das ganz Kleine. Material, das nur ein Drittel so groß wie ein menschliches Haar ist.

Porometric heißt das Produkt, das in ganz neue - nämlich 3-Dimensionale - Dimensionen vorstößt. Dahinter stecken ganz kleine, fürs Auge eigentlich schon nicht mehr sichtbare Poren, die als Filtergewebe eingesetzt werden können.

Der Vorteil: Durch die Struktur des verwebten Stoffes kann Flüssigkeit viel schneller durch den Filter fließen. Das ist zum Beispiel gut für die Öl- und Gasgewinnung und in Pipelines. Die Förderung kann dadurch schneller und effizienter werden. Bislang war nämlich das Problem, dass hohe Fließgeschwindigkeiten durch die Filter, die Poren schneller verschließen haben. Das ist nach eigenen Angaben bei den neuen Poren von GKD nicht mehr der Fall.


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