Archiv

19.02. Kein Geschenk vom Meister

Es war der erwartete Klassiker in der Volleyball Bundesliga. Packend, vollgepackt mit spektakulären Aktionen - allerdings aus Sicht der 2.000 Zuschauer in der Arena Kreis Düren zu kurz. Die Powervolleys unterlagen den Berlin Recycling Volleys 0:3.


Ihre SWD Powervolleys Düren verloren trotz starker Leistung in den ersten beiden Durchgängen mit 23:25, 23:25, 18:25. "Wir hatten die ersten beiden Sätze auf dem Silbertablett, konnten das aber nicht nutzen", sagte Dürens Routinier Michael Andrei. Im Gegensatz zu Berlin, das in diesen Momenten mit starken Blockaktion zuschlagen konnte.

Überhaupt überzeugte der Meister die gesamte Partie über mit starkem Aufschlagspiel, vor allem der Kanadier Graham Vigrass und Wouter ter Maat sorgten oft dafür, dass Düren nicht immer zu seinem starken Angriffsspiel fand. Trotzdem waren die SWD Powervolleys zwei Sätze lang auf Augenhöhe, führten in Satz zwei zwischenzeitlich mit drei Punkten. Am Ende hatte Düren zweimal die Chance, wichtige Punkte zu landen, zweimal scheiterten die Mannschaft im Gegenangriff am starken Berliner Block.

Im dritten Durchgang blieb Berlin konsequent, am Ende fand der ehemalige Dürener und spätere Sports and Travel MVP Sebastian Kühner seinen Aufschlag und hämmerte sein Team zum wichtigen Sieg.

Für die Powervolleys heißt es jetzt, Platz vier zu sichern. Zwei Spieltage vor Beginn der Playoffs hat Düren vier Punkte Vorsprung auf Lüneburg.


Anzeige
Zur Startseite