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28.11. Erster Satzverlust für Berlin RC

Im Duell mit dem Meister Berlin Recycling Volleys am Sonntag waren die ersten zwei Sätze so gar nicht nach dem Geschmack der SWD Powervolleys Düren gelaufen. Doch dann kam die Mannschaft von Trainer Tommi Tiilikainen zurück.


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Die Powervolleys brachten dem Meister immerhin den ersten Satzverlust in dieser Saison in der Volleyball Bundesliga bei. Mit 1:3 hat Düren am Sonntag beim Meister verloren, 12:25, 18:25, 25:18, 21:25 lauteten die Satzergebnisse. Die SWD Powervolleys stehen mit fünf Siegen aus sieben Spielen auf Platz vier der Tabelle.

Die ersten zwei Sätze gegen den Meister lassen sich aus Dürener Sicht schnell zusammenfassen. Bei den SWD Powervolleys funktionierte fast nichts - bis auf die Fehlerproduktion. "Auf der anderen Seite hatte Berlin einen Lauf. Das ist eine sehr schwierige Situation", fasste Tiilikainen zusammen. Den Berlinern gelang es, selbst die fest eingespielten Mechanismen im Dürener Spiel zu stören. Die Gäste kamen viel zu selten dazu, druckvoll anzugreifen und ließen die wenigen Chancen zum Gegenangriff ungenutzt. Beim Meister war das genaue Gegenteil der Fall. In Satz zwei reduzierte Düren die Fehlerquote etwas, aber das reichte nicht, um den Favoriten ernsthaft in Bedrängnis zu bringen.

Satz drei ließ sich ähnlich schwierig aus Dürener Sicht an. Angriffe landeten im Aus, die Berliner Gegenangriffe schlugen ein. 1:4 lag Düren schon hinten, dann zeigte die Mannschaft, dass sie sich schlicht weigert, einfach aus der Halle geschossen zu werden. Beim 6:5 führte Düren nach einem Berliner Fehler, Spielmacher Jay Blankenau bereitete mit seinen Aufschlägen die 15:13-Führung vor, zum 16:13 blockte Tim Broshog. Drei weitere Blockpunkte und zwei erfolgreiche Gegenangriffe des eingewechselten Rudy Verhoeff später führte Düren 23:15. Mit dem 25:18 war der erste Berliner Satzverlust perfekt.

Im vierten Satz erhöhten die BR Volleys den Druck wieder, führten nach einem Annahmefehler der Dürener und einem Gegenangriff über Robert Kromm 8:4. Zum 15:15 blockten Romans Sauss und Michael Andrei die SWD powervolleys zurück in die Partie. Ein Angriffsfehler und ein Berliner Block leiteten schließlich den entscheidenden Lauf der Berlin ein. So konnte der Meister eine Partie für sich entscheiden, die mit zunehmender Dauer immer mehr an Qualität gewonnen hatte.

"Wir haben heute wieder gezeigt, dass wir zwölf Spieler im Team haben, die uns alle weiterhelfen", sagte Tiilikainen. Am Sonntag traf das besonders auf Ossi Rumpunen und Rudy Verhoeff zu. Sie wurden eingewechselt und machten Düren im Angriff besser. "Wir haben in Berlin gute Dinge gezeigt und uns Aufgaben mit nach Hause gebracht, an denen wir arbeiten müssen. Das Wichtigste ist, dass wir wieder gezeigt haben, dass immer zurückkommen, egal wie schwierig die Situation vorher war", fasste Tiilikainen das Wochenende zusammen.


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