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21.10. Die Powervolleys starten gegen RheinMain

Zum Start in die Volleyball Bundesliga müssen die SWD powervolleys Düren gleich ein dickes Brett bohren. Zwei Mal standen sich die Dürener und die United Volleys RheinMain in der Volleyball Bundesliga gegenüber.


Beide Spiele in der vergangenen Saison hat der damalige Aufsteiger mit 3:0 für sich entschieden. "Sägemehl kann man nicht sägen", sagt der sportliche Leiter Goswin Caro vor dem nächsten Duell. Am Samstag um 19.30 Uhr treffen die SWD powervolleys und die United Volleys in der ARENA Kreis Düren aufeinander.

Die Unsägbarkeit des Sägemehls bedeutet nichts anderes als dass die bisherigen Spiele der Vergangenheit angehören. Denn die Dürener haben sich stark verändert seit der vergangenen Saison, sieben Spieler sind neu, fünf sind geblieben. Die Gäste sind im Vorteil: Nach der enorm starken Aufstiegssaison, an deren Ende Platz drei stand, ist das Team von Trainer Michael Warm fast komplett zusammengeblieben und zählt zu den Mit-Favoriten in der Bundesliga. Düren hat sich verändert, sieben Spieler und der neue Trainer Tommi Tiilikainen fiebern ihrer Heimpremiere entgegen.

Die Revanche spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Tiilikainen und seine Spieler sind heiß darauf, das auf das Spielfeld zu bringen, was sie sich in den vergangenen zwölf Wochen erarbeitet haben: viel Taktik, viel Technik und vor allem einen starken Team-Geist. Den sollen auch die Fans in der ARENA Kreis Düren spüren.

Die Hürde ist hoch für Dürens Volleyballer, die United Volleys stellen ein eingespieltes Team, das gespickt ist mit hoffnungsvollen deutschen Talenten und Christian Dünnes, der vier Jahre lang der dominierende Angreifer in Düren war. "Sie haben ein hungriges Team mit vielen jungen Nationalspielern, wir sind mindestens genau so hungrig und haben ein paar ältere Nationalspieler", sagt Heimkehrer Michael Andrei, mit seinen 31 Jahren einer der älteren Nationalspieler. "Das wird sicher ein harter, spannender Kampf."

Wie die Chancen liegen und wie die Partie ausgehen könnte - damit beschäftigt sich Trainer Tommi Tiilikainen nur wenig. "Alle unsere Spieler sind fit und motiviert. Wir sind bereit für die Show. Wir arbeiten jeden Tag hart daran, immer besser zu werden. Und damit hören wir nach dem ersten Spiel nicht auf", will der Trainer eine Auftaktpartie nicht überbewertet wissen. Er schätzt sie genau als das ein, was sie ist: die erste Gelegenheit für eine hoch motivierte Mannschaft, ihr Können zu zeigen.


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